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Der Sonnensucher. Konrad Wolf


Der Sonnensucher. Konrad Wolf

Biographie
1. Auflage

von: Wolfgang Jacobsen, Rolf Aurich

9,99 €

Verlag: Aufbau Digital
Format: EPUB
Veröffentl.: 14.09.2018
ISBN/EAN: 9783841216731
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 589

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Ein großer Regisseur zwischen Subversion und Anpassung.

Konrad Wolf, der Sohn des Schriftstellers und Arztes Friedrich Wolf, wurde mit Filmen wie „Der geteilte Himmel“ (1964), „Ich war neunzehn“ (1968) und „Solo Sunny“ (1980) international bekannt. Seine ungewöhnliche Biographie, die hier erstmals auf der Grundlage intensiver Archivrecherchen sowie Gesprächen u.a. mit Günter Grass, Eberhard Esche, Christa Wolf, Günter Kunert und Markus Wolf vorgelegt wird, ist ein Spiegel deutsch-deutscher Geschichte.

Kindheit im Württembergischen, Jugend im Moskauer Exil, Rückkehr als Soldat der Roten Armee, Aufstieg zu einem der bedeutendsten deutschen Filmregisseure - wahrlich kein gewöhnlicher Weg. Als langjähriger Präsident der Akademie der Künste (1965-1982) prägte Konrad Wolf das Kulturgeschehen der DDR und pflegte Freundschaften u. a. zu Christa Wolf, Peter Weiß, Luigi Nono und Jorge Semprun. Seine Filme erregten nicht nur wegen ihrer formalen Qualität, sondern auch aufgrund ihrer politischen Fragestellungen international Aufmerksamkeit. So thematisierte er sowohl in seinem „Goya“-Film als auch in seinem größten Publikumserfolg in Ost- und Westdeutschland „Solo Sunny“ das schwierige Verhältnis von Künstler und Gesellschaft, das auch sein eigener Lebenszwiespalt war. Er starb 1982, bevor er seinen Film „Die Troika“ realisieren konnte - sein Bruder, Stasigeneral Markus Wolf, trat 1989 mit seinem Buch über die Geschichte dieses nichtgedrehten Films erstmals an die Öffentlichkeit.
Wolfgang Jacobsen, geboren 1953, forscht und publiziert zur deutschen und internationalen Filmgeschichte in der Deutschen Kinemathek. Bei Aufbau erschienen „Konrad Wolf. Der Sonnensucher“, „Theo Lingen. Das Spiel mit der Maske“ (beide mit Rolf Aurich) und „In der Ferne das Glück. Geschichten für Hollywood“ (mit Heike Klapdor). Zahlreiche Bücher zur Filmgeschichte; u. a. „Erich Pommer“ (1989), „Babelsberg. Das Filmstudio“ (1992/1994), „FL. Fritz Lang“ (2001, mit Rolf Aurich u. a.) und „Zeit und Welt. Gerhard Lamrecht und seine Filme“ (2013). Arbeiten für Hörfunk und Fernsehen. Lebt in Berlin.
Rolf Aurich, geboren 1960, Autor, Redakteur und Lektor an der Deutschen Kinemathek in Berlin. Publikationen: „Der Sonnensucher Konrad Wolf“ (2005) und „Theo Lingen - Das Spiel mit der Maske“ (2008), beide mit Wolfgang Jacobsen, „Reineckerland - der Schriftsteller Herbert Reinecker“ (2010) mit Wolfgang Jacobsen und Niels Beckenbach, zuletzt „Kalanag. Die kontrollierten Illusionen des Helmut Schreiber“ (2016) und „Die Degeto und der Staat. Kulturfilm und Fernsehen zwischen Weimar und Bonn“ (2018), zusammen mit Rainer Rother Herausgeber von „Hans Traub: Wörterbuch des Films“ (2017).

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