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Essstörungen in  der heutigen Gesellschaft


Essstörungen in der heutigen Gesellschaft


1. Auflage

von: Ann-Katrin Banschbach

12,99 €

Verlag: Grin Verlag
Format: PDF
Veröffentl.: 15.03.2019
ISBN/EAN: 9783668899469
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 33

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Ernährungswissenschaft / Ökotrophologie, Note: 2,3, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Essstörungen sind ein sehr komplexes und tiefgreifendes Problem in der heutigen Gesellschaft. Daher werden in dieser Arbeit verschiedene Krankheitsbilder behandelt und näher erklärt. Binge Eating, Magersucht, Bulimie und die Orthorexia nervosa zählen zu den Krankheiten, die für diese Arbeit ausgesucht wurden und im Folgenden näher betrachtet werden. Um jede einzelne Krankheit jeweils besser verstehen und vergleichen zu können, werden jeweils Charakteristika, Auslöser, die Therapie und die Auswirkungen der Erkrankung betrachtet. Ziel ist es, zum Schluss einen Überblick über Essstörungen zu erhalten, um die in der heutigen Gesellschaft größten verankerten Probleme besser verstehen zu können.

Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten, beispielsweise in Form von Schneiden, beziehungsweise Ritzen der Haut, Selbst-Verbrennen oder Selbst-Schlagen, ist eine ernsthafte psychische Störung. Von dieser sind leider meistens Jugendliche, aber auch junge Erwachsene, betroffen. Selbstverletzendes Verhalten kann oft auch im Kontext verschiedener psychischer Störungen auftreten, wie zum Beispiel Essstörungen. So haben sich den neuesten Studien zufolge, zwischen 21 und 70% der essgestörten Frauen und Mädchen aus der kli-nischen Population schon mindestens einmal in ihrem Leben selbst verletzt.

In der westlichen Gesellschaft zählen Essstörungen zu den häufigsten psychosomatischen Erkrankungen, mit mehr oder weniger deutlichem Suchtcharakter. Krankhaftes Essverhalten äußert sich durch ein gestörtes Verhältnis zum Essen und zum eigenen Körper. Essstörungen führen zu enormen gesundheitlichen, psychischen und sozialen Folgen. Gerade in den letzten Jahren haben sich diese Erkrankungen nicht nur bei Frauen, sondern zunehmend auch bei Männern und Kindern zu einer Problematik mit hoher sozial- und gesundheitspolitischer Relevanz entwickelt.

Die innere Not vieler Betroffener wird oft nicht erkannt, manchmal sogar für Drama oder komisches Getue gehalten. Die Dunkelziffer der Häufigkeit von Essstörungen ist sehr groß, weil diese bei vielen mit Scham besetzt sind und von den Meisten als Krankheit gesehen werden. Bei jungen Frauen ist Magersucht die psychische Erkrankung mit der höchsten Sterberate von 10-20%. Und trotz meist jahrelanger Behandlung werden über weit ein Drittel aller Magersüchtigen nie mehr psychisch stabil und körperlich leistungsfähig.
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Ernährungswissenschaft / Ökotrophologie, Note: 2,3, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Essstörungen sind ein sehr komplexes und tiefgreifendes Problem in der heutigen Gesellschaft. Daher werden in dieser Arbeit verschiedene Krankheitsbilder behandelt und näher erklärt. ...