Klappentext

Ein gutes Herz, Anteilnahme, mitfühlendes Erleben – es kann Umschlagen in Leid und Tod. Wie dies geschieht, zeigt Stefan Zweig in seinem bewegenden Roman ›Ungeduld des Herzens‹.

Der junge Leutnant Anton Hofmiller lernt im Schloss des ungarischen Großgrundbesitzers Lajos von Kékesfalva dessen gelähmte Tochter Edith kennen und entwickelt Zuneigung, vor allem aber eine subtile, tiefe Anteilnahme. Judith verliebt sich, und auch Anton meint, Liebe zu fühlen. Im Überschwang der Gefühle und mit Hoffnung auf Ediths baldige Genesung verloben sie sich. Doch die Wirklichkeit schlägt zu, als Hofmiller aus Angst vor Spott und Verachtung in der Öffentlichkeit die Verbindung verleugnet.

Zweig seziert in diesem mehrfach verfilmten Werk geradezu psychoanalytisch das Wechselspiel der Protagonisten, ihre Motive und Wünsche und den Weg in die heraufziehende Katastrophe. © Redaktion eClassica, 2020

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